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Nagelbettverletzung – Ursachen, Symptome und Behandlung

Das Gewebe rund um die Finger- und Zehennägel kann sich sowohl durch Krankheitserreger schmerzhaft entzünden als auch durch einen Stoss oder eine Quetschung in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine solche Verletzung sollte rasch mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden, damit die Entzündung eingedämmt wird und abklingen kann. Die wichtigsten Informationen zu möglichen Ursachen, Symptomen und Behandlungsvarianten erhältst du hier.

Welche Arten von Nagelbettverletzungen gibt es?

Nagelbettverletzungen können unterschiedliche Arten von Verletzungen sein. Diese haben ebenfalls wiederum einen eher harmlosen oder einen schwereren Verlauf. Die häufigsten Nagelbettverletzungen sind folgende:

  • Hämatom: Dabei handelt es sich um einen Bluterguss unter dem Nagel.
  • Entzündung: Eine Nagelbettentzündung kann verschiedene Ursachen haben und sogar chronisch sein.
  • Kurzes Nagelbett: Ein kurzes Nagelbett ist entweder angeboren oder entsteht durch häufiges Nägelkauen.
  • Eingerissene oder abgerissene Nägel: Wenn die Nagelplatte stark eingerissen ist oder ein Teil des Finger- oder Fussnagels abreisst, wird auch das Nagelbett geschädigt und entzündet sich möglicherweise.

Welche Symptome treten bei Nagelbettverletzungen auf?

Die häufigsten Symptome von Nagelbettverletzungen sind Schwellungen und Schmerzen am Fingernagel und den umliegenden Nagelpartien. Darüber hinaus färbt sich das Nagelbett bei einem Hämatom dunkel, was durch die Verletzung der dortigen Blutgefässe verursacht wird. Die Druckschmerzen hängen von der Stärke des Hämatoms ab. Bei einem sehr schwerwiegenden Hämatom ist es ausserdem möglich, dass sich die Nagelplatte des betroffenen Fingernagels abhebt und vom Finger ablöst. Ist der Fingernagel stark eingerissen, abgerissen oder gespalten, kommt es in der unmittelbaren Folge häufig zu starken Blutungen und Schmerzen, die vor allem in den freigelegten Nervenbahnen und Blutgefässen begründet liegen.

Welche Ursachen führen zu den Schmerzen?

Einfache Verletzungen wie Hämatome oder eingerissene Nägel können durch einen Stoss oder durch Einklemmen entstehen. Ebenso kann ein falsches Schuhwerk zu Verletzungen der Zehennägel führen. Reissen Nägel schnell ein oder brechen ab, liegt das häufig an einer Mangelernährung, an falscher Pflege oder an bestimmten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes oder einer Funktionsstörung der Schilddrüse. Folgende Dinge solltest du beachten, um einer Nagelbettverletzung aus dem Weg zu gehen:

  • Achte darauf, genug Eiweiss, Zink, Eisen und Vitamin B zu dir zu nehmen.
  • Vermeide die Verwendung einer Nagelfeile.
  • Wenn du mit scharfen Putzmitteln hantierst, solltest du Handschuhe tragen.
  • Verwende pH-neutrale Seifen und Cremes, um die Haut deiner Hände und deine Nagelplatte zu schonen.
  • Ein Nagelöl stärkt deine Nägel und versorgt sie mit wichtigen Nährstoffen.

Wie wird eine Nagelbettverletzung behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Art der Verletzung. Nagelbettentzündungen sollten sehr zeitnah mit desinfizierenden Lösungen und heilenden Cremes behandelt werden, da sich die Entzündung ansonsten schnell verschlimmert. Suche daher schon bei ersten Anzeichen einen Arzt auf. Auch bei Hämatomen auf dem Nagelbett können Salben helfen, insbesondere schmerzlindernde und kühlende Mittel. Kleinere Verletzungen dieser Art heilen mit der Zeit von allein und hinterlassen keine Langzeitschäden für die Gesundheit. Ist der Druck auf den Nagel durch eine Verletzung jedoch zu hoch, wird in einzelnen Fällen eine sogenannte Nagel-Trepanation nötig. Hierbei wird ein Loch in den Nagel gebohrt, wodurch angestautes Blut abfliessen kann und der Nagel entlastet wird. Ist eine Verletzung in Form einer Nagelspaltung oder eines abgerissenen Nagels erfolgt, besteht die erste Behandlung darin, den Nagel wieder zu verschliessen. Dafür eignet sich beispielsweise ein Nagelpflaster oder ein Klebetipp. Nach einiger Zeit wächst der Nagel dann wieder normal nach.

Was ist eine Nagelbettentzündung?

Eine Nagelbettentzündung wird durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen und kann sowohl das Nagelbett als auch die Nagelhaut, den Nagelwall und den Nagelfalz betreffen. Die infizierten Hautstellen schwellen durch die Entzündung an, röten sich deutlich, schmerzen und fühlen sich heiss an. Ausserdem kann sich an den betreffenden Finger- oder Fussnägeln Eiter bilden. In der chronischen Form der Nagelbettentzündung haben die Patienten in der Regel weniger oder keine Schmerzen, dafür sind häufig mehrere Nägel gleichzeitig betroffen und rot oder bläulich verfärbt. Die Diagnose einer Nagelbettentzündung wird über die Patientenanamnese, mikroskopische und internistische Untersuchungen sowie über Röntgenaufnahmen oder eine MRT gestellt.

Wie kann einer Nagelbettentzündung vorgebeugt werden?

Nagelbettentzündungen entstehen oft dann, wenn das Immunsystem durch andere Krankheiten geschwächt ist. Besonders anfällig sind ausserdem Menschen mit Diabetes, da sich die Hefepilze, die für die chronische Form der Nagelbettentzündung verantwortlich sind, bevorzugt von Zucker ernähren. Um die Infektion mit den auslösenden Bakterien zu vermeiden, solltest du vor allem darauf achten, dass dein Nagelbett nicht frei liegt. Jegliche Verletzungen der Nagelplatte, der Nagelmatrix oder der Nagelhaut begünstigen das Eindringen von schädigenden Bakterien. Vermeide daher Schnittwunden, Quetschungen oder Risse. Auch sehr trockene und rissige Haut, die etwa durch eine falsche Nagelpflege oder aggressive Putzmittel entstehen können, ermöglicht den Erregern, in den Nagelwall vorzudringen und dort eine Entzündung hervorzurufen.

Welchen Arzt sollte ich bei einer Nagelbettverletzung aufsuchen?

Bei Verletzungen des Nagelbettes ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Im weiteren Verlauf wird es unter Umständen nötig, einen Hautarzt oder einen Chirurgen aufzusuchen.

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