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Nagelspange: Schmerzfreie Behandlung bei eingewachsenen Finger- und Fussnägeln

Nagelspange: Schmerzfreie Behandlung bei eingewachsenen Finger- und Fussnägeln

Wer schon einmal einen eingewachsenen Zehennagel hatte, der weiss, wie schmerzhaft das sein kann – vor allem dann, wenn sich das umliegende Nagelbett entzündet hat. Nicht immer helfen Salben und Fussbäder. Eine sogenannte Nagelspange kann als schmerzfreie Behandlungsmethode eine gute Alternative zu einer Operation sein. Alles, was du über die Nagelkorrekturspange mit ihren Anwendungsgebieten und zu ihrer Funktionsweise wissen solltest, erläutern wir in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir die wichtigsten Infos zum Behandlungsablauf.

In welchen Fällen ist eine Nagelspange sinnvoll und notwendig?

Für eine Nagelspange gibt es verschiedene Anwendungsgebiete an den Finger- und Zehennägeln. Zum Einsatz kommt sie bei:

  • eingerollten und eingewachsenen Nägeln (medizinisch: Unguis incarnatus)
  • Hühneraugen in der Nagelpfalz
  • übermässiger Hornhaut in der Nagelfalz (medizinisch: Hyperkeratose)
  • Verletzungen am Nagel

Betroffen sind hierbei vor allem die grossen Zehen. Für Betroffene gehen diese Symptome meist mit Beschwerden in Form von starken Schmerzen einher, die nicht nur den Zeh betreffen, sondern zum Beispiel beim Gehen in den kompletten Fuss inklusive der Fersen ausstrahlen können. Sinnvoll ist eine Nagelspange vor allem dann, wenn eine chronische eitrige Entzündung vorliegt und antiseptische Salben, Tamponaden und Wasserlaugenbäder keinen Erfolg bringen. Die Nagelspange kann dabei eine gute Alternative zu einer Operation sein.

Was ist eine Nagelspange und wie funktioniert die Nagelkorrektur?

Eine Nagelspange, auch Nagelkorrekturspange oder Orthonyxiespange genannt, ist ähnlich wie eine Zahnspange ein medizinisches Gerät, das dazu beiträgt, Fehlstellungen an Fuss- und Fingernägeln zu korrigieren. Sie besteht entweder aus einem Kunststoff- oder aus einem Metalldraht, zum Beispiel aus Titan, und wird individuell auf die Nagelform angepasst. Auch Schienen zum Aufkleben können vor allem bei weichen und dünnen Nägeln zum Einsatz kommen. Grundsätzlich wird daher unterschieden zwischen Klebespangen und Drahtspangen.

Zur Funktionsweise: Infolge der stetigen Hebel- und Zugkräfte kann das Nagelwachstum durch die Nagelspange „in die richtige Richtung“ gelenkt werden und der Nagel wieder in seine ursprüngliche Form wachsen. Ein erneutes Einwachsen wird durch die Nagelspange verhindert.

Wie ist der Behandlungsablauf bei einer Nagelspange, etwa in der Podologie Praxis?

Eine Behandlung mit einer Nagelspange wird meist in einer Podologie Praxis vorgenommen, aber auch ein Hautarzt kann hier der richtige Ansprechpartner sein. Zum Behandlungsablauf:

  • Zunächst findet in der Podologie Praxis ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten statt, in dem der Behandlungsablauf besprochen und erläutert wird.
  • Der Spezialist misst dann deinen Nagel genau aus, um eine passgenaue Spange anfertigen zu können.
  • Zur Vorbereitung trägt der Podologe das überschüssige Nagelmaterial ab und desinfiziert deinen Fuss- oder Fingernagel.
  • Abhängig von der Art der Nagelspange wird diese dann entweder aufgeklebt (bei Klebespangen) oder bei Drahtspangen an beiden Seiten der Nagelfalz eingehängt und in der Mitte des Nagels festgeklebt.

Wie lange muss ich eine Nagelspange tragen?

Grundsätzlich hängt die Dauer der Behandlung vor allem davon ab, wie stark der Nagel bereits in das Nagelbett eingewachsen ist. Die Behandlungsdauer beträgt daher zwischen etwa drei Wochen und bis zu einem Jahr. Je nach Art der Nagelspange muss sie zwischendurch auch erneuert werden. Andere Spangen bleiben während der gesamten Tragezeit auf den Nägeln und wachsen mit heraus.

Ist die Anpassung und das Tragen einer Nagelspange schmerzhaft?

Ähnlich wie bei einer Zahnspange ist das Anbringen der Nagelspange nicht mit Schmerzen verbunden, eine Betäubung ist daher nicht notwendig. Bei starken Entzündungen kann es anfänglich jedoch zu leichten Reizungen kommen. Viele Patienten verspüren aufgrund der Entlastung der Nagelfalz aber meist direkt eine deutliche Linderung ihrer Schmerzen. Auch während der Tragezeit ist bei der Nagelspange nicht mit Schmerzen zu rechnen. Du bist zudem nicht in deinen Bewegungen eingeschränkt, zum Beispiel bei sportlichen Aktivitäten.

In welchen Fällen ist von einer Nagelkorrektur mit einer Nagelspange abzuraten?

So sinnvoll eine Nagelspange ist, gibt es dennoch auch einige Gründe, die dagegen sprechen können. In der Podologie Praxis wird von dieser Behandlung abgeraten, wenn:

  • du starken Nagelpilz hast
  • du unter Durchblutungsstörungen leidest
  • sich deine Zehennägel ablösen
  • du unter anderen Nagelerkrankungen leidest, die mit einer Ablösung der Nagelplatte einhergehen

Was kann ich bei eingewachsenen Zehennägeln zusätzlich tun?

Wenn ein Zehen- oder Fingernagel eingewachsen ist, musst du nicht unweigerlich eine Nagelspange tragen, vor allem dann nicht, wenn keine Entzündung vorliegt. Ist der Bereich bereits leicht entzündet, sind tägliche Fussbäder in warmem Wasser mit Seife empfehlenswert. Damit weichst du deine Zehen ein und kannst danach das entzündete Nagelbett etwas zur Seite schieben. Nach dem gründlichen Abtrocknen trägst du dann eine antiseptische Salbe oder eine spezielle Tinktur auf. Im besten Fall sollte Druck auf den betroffenen Zeh jetzt vermieden werden. Trage deshalb immer dann, wenn es möglich ist, weder Socken noch Schuhe. Mit speziellen Abstandshaltern (diese sind meist aus Schaumstoff) kannst du darüber hinaus den Druck der Nachbarzehen reduzieren. Wer zu eingewachsenen Nägeln neigt, für den ist präventiv eine regelmässige Fusspflege empfehlenswert.

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