Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Nageldesigner in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Fingernagelpilz erkennen und behandeln

Fingernagelpilz erkennen und behandeln

Schöne Nägel gehören zu einem gepflegten Äusseren unbedingt dazu. Umso ärgerlicher ist es, wenn du plötzlich an einem Fingernagelpilz leidest. Die Erkrankung sieht nicht nur unschön aus, sie erfordert auch eine langwierige Behandlung. Mit etwas Glück kannst du den Pilz aber auch mit Hausmitteln bekämpfen. Damit die Krankheit dich erst gar nicht trifft, achte auf eine umfassende Fuss- und Handpflege und halte die unten genannte hygienische Ratschläge ein.

Wie erkenne ich Fingernagelpilz?

Im Anfangsstadium ist es gar nicht so leicht, einen Nagelpilz zu erkennen. Meist sieht man ihn erst dann, wenn er sich bereits weit ausgebreitet hat und die Symptome auch das Nagelbett angegriffen haben. Dann ist es allerdings häufig zu spät und der Nagel kann komplett zerstört werden. Eine Nagelpilzerkrankung beginnt meist am seitlichen Nagelrand mit einer gelblichen oder bräunlichen Verfärbung.

Wie sehen die typischen Symptome aus?

Die Symptome des Fingernagelpilzes unterscheiden sich nicht wesentlich vom Fusspilz. Auch beim Fingernagelpilz sind bräunliche Verfärbungen erkennbar. Sehr viel häufiger treten die Symptome einer Pilzerkrankung allerdings an den Fussnägeln aus. Die Pilzerreger bevorzugen ein feuchtwarmes Milieu. Die Füsse sind also ein idealer Ort, an dem sie sich ansiedeln können. Die Ursachen für eine Fusspilzerkrankung liegen häufig auch in falschem Schuhwerk: Wenn du neue Schuhe kaufst, achte darauf, dass sie möglichst luftdurchlässig sind.

Wie sieht der weitere Verlauf der Krankheit der Nägel aus?

Während sich zu Beginn der Erkrankung nur kleine Punkte am Rand der Nägel erkennen lassen, breitet sich der Pilz recht schnell über den gesamten Nagel aus. Im fortgeschrittenen Stadium beginnt die Nagelplatte sich aus dem Nagelbett zu lösen und abzubröckeln. Das sieht nicht nur unschön aus, es kann auch einen Juckreiz oder gar einen brennenden Schmerz verursachen. Bereits bei den ersten Anzeichen solltest du dich also für geeignete Medikamente und Wirkstoffe gegen den Nagelpilz entscheiden. Ehe sich die Haut komplett regeneriert hat, dauert es lange. Die Nägel eines Erwachsenen wachsen zwischen 0,5 und 1,2 Millimeter in der Woche, wobei Fingernägel etwa doppelt so schnell wachsen wie Fussnägel. Bis ein gesunder Fingernagel nachgewachsen ist, dauert es also durchschnittlich sechs Monate.

Welche Mittel zur Behandlung des Nagelpilzes stehen zur Verfügung?

Bist du an einem Fingernagelpilz erkrankt, solltest du gemeinsam mit deinem Hausarzt überlegen, welche Therapie in Frage kommt. Spezielle Lacke und Salben zum Auftragen auf die Fingernägel sind meist die erste Wahl zur Bekämpfung des Pilzes. Ein Nagellack lässt sich leicht auftragen und ist einfach in der Anwendung. Trage ihn auf die komplette Nagelplatte auf und nicht nur an den bereits befallenen Stellen. Hat sich der Befall schon stärker ausgebreitet, kann dir dein Arzt auch Tabletten verschreiben. Diese Medikamente bekämpfen die Infektion von innen. Erste Erfolge sind meist bereits nach kurzer Zeit sichtbar. Ehe die Krankheit aber vollständig ausgeheilt ist, können mehrere Monate vergehen. Antipilzmedikamente werden auch als Antimykotika bezeichnet und sind bei Nagelkrankheiten der Fingernägel besonders wichtig. Immerhin kannst du deine Fingernägel nur schwer vor den Blicken anderer verbergen.

Welche Hausmittel kann ich zur Behandlung anwenden?

Apfelessig, Knoblauch oder ätherische Öle – die Liste der bekannten Hausmittel gegen Nagelpilz ist lang. Allerdings gibt es bislang keine wissenschaftlichen Belege, dass die Mittel tatsächlich wirken. Folgende Hausmittel werden besonders häufig angewandt:

  • Teebaumöl
  • Olivenöl
  • Essigessenz
  • Backpulver
  • Zahnpasta

Vor allem das ätherische Öl des australischen Teebaums gilt als echter Alleskönner und wird häufig für die Behandlung von Nagelpilz ausgewählt.

Gibt es weitere Tipps zur Bekämpfung von Fingernagelpilz?

Fingernagel- und Fusspilz ist eine recht hartnäckige Erkrankung. Da sich die Infektion über Textilien und Schuhe ausbreiten kann, solltest du Wert auf besondere Hygienemassnahmen legen. Da die Sporen Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius überlegen, wasch deine Strümpfe, Bettwäsche und andere Textilien am besten bei 90 Grad Celsius. Zu den weiteren sinnvollen Tipps zählt es, die Schuhe regelmässig zu desinfizieren. Lege weiterhin Wert auf eine regelmässige Fusspflege. Dazu zählt nicht nur das Schneiden der Nägel, sondern auch das Entfernen von Hornhaut.

Wie beuge ich dem Nagelpilz vor?

Nicht nur der Fingernagelpilz, auch der Nagelpilz an den Fussnägeln, ist extrem ansteckend. Aus diesem Grund ist es auch schnell passiert, dass du dich mit der Krankheit infizierst. Im Schwimmbad, wo viele Menschen barfuss laufen, ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch. Da eine mangelnde Hygiene die häufigste Ursache für Nagelpilz ist, solltest du es vermeiden, in öffentlichen Einrichtungen barfuss zu laufen. Auch wenn du Gelnägel trägst, ist die Gefahr, an einem Fingernagelpilz zu erkranken, hoch. Auch das Fingernagelkauen ist eine Angewohnheit, die Erkrankungen wie den Fingernagelpilz begünstigt. Gehörst du zu einer der folgenden Risikogruppen, ist die Gefahr von einem Fingernagelpilz besonders hoch:

  • wenn du bereits an einem Fusspilz leidest
  • wenn du regelmässig und über einen längeren Zeitraum Gelnägel trägst
  • wenn du häufig Gummihandschuhe trägst
  • wenn du Raucher oder Diabetiker bist, denn dann sind deine Hände schlechter durchblutet

Der Nagelstudiovergleich für die Schweiz. Finde die besten Nageldesigner in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Nagelmodellage macht’s möglich – dank Gel und Acryl zu traumhaft schönen Fingernägeln

Schöne Hände und Nägel sind die Visitenkarte eines Menschen. Was aber tun, wenn deine Naturnägel brüchig sind? Eine professionelle Nagelmodellage im Nagelstudio verhilft dir zu langen und vor allem strapazierfähigen Fingernägeln. Dabei werden deine eigenen Nägel durch das Auftragen und Aushärten eines Kunststoffes künstlich verlängert und vor allem verstärkt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – wähle zwischen unterschiedlichen Farben, kunstvollen Mustern und Strasssteinchen. Vor einer Nagelmodellage werden deine Nägel immer desinfiziert und mit einer speziellen Maniküre vorbereitet. Hier erklären wird dir die wichtigsten Fragen, damit du dir die Nägel nach deinen Vorstellungen modellieren lassen kannst.

Shellac entfernen – so geht es auch zu Hause

Du liebst Nagellack und stehst auf schön lackierte Fingernägel, aber es nervt dich, dass du deine Fingernägel alle paar Tage neu lackieren musst? Wenn du trotzdem nicht auf deine Maniküre verzichten möchtest, dann ist Shellac die Alternative zu Nagellack. Shellac ist ein Gel-Lack, der genau wie Gelnägel mit Hilfe von UV-Licht ausgehärtet wird. Nach dem Aushärten ist er sehr widerstandsfähig und behält seinen Glanz: Die meisten Hersteller versprechen makellose Fingernägel für mindestens zwei Wochen. Du möchtest die Farbe wechseln, kleine Makel ausbessern oder den Shellac entfernen? Hier erwarten dich Tipps, wie du Shellac entfernst und dabei deine Fingernägel schonst.

Nagelwall – schützende Hautfalte an Finger- und Zehennägeln

Finger- und Zehennägel werden wie die Haut selbst aus Hautzellen gebildet. Sie werden daher den Hautanhangsgebilden zugeordnet. Das, was wir als Fingernägel beziehungsweise Zehennägel kennen, wird von Fachleuten als Nagelplatte bezeichnet. Die Nagelplatte besteht vor allem aus Keratin. Sie beginnt an der Nagelwurzel und ist fest mit dem Nagelbett darunter verwachsen. An den Kuppen der Finger und Zehen trennen sich Nagelbett und Nagelplatte jedoch, sodass wir diese als Werkzeug benutzen können. Zudem sind die Nägel Teil des Tastsinns. An den Seiten der Nagelplatte gibt es Hautränder. Diese Hautränder schützen den Nagel und werden auch als Nagelwall bezeichnet.