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Nagelpilz bekämpfen: In 7 Schritten zum Erfolg

Nagelpilz bekämpfen: In 7 Schritten zum Erfolg

Nagelpilz gehört zu den Krankheiten, über die niemand gern spricht. Onychomykosen, wie die Pilzinfektionen der Nägel medizinisch heisst, kommen häufig vor. Bei der Behandlung ist vor allem Geduld gefragt. Woher kommt die Infektion? Wie gelingt es, die Pilzinfektion erfolgreich zu bekämpfen? Können Hausmittel helfen? Wie kann man Pilzerkrankungen wirksam vorbeugen? Beachte unsere Tipps und mit etwas Durchhaltevermögen gelangst du sicher zum Ziel.

1. Erkenne die Symptome der Nagelpilzinfektion

Nur ein geringer Teil der etwa 300.000 bekannten Pilzarten befällt den Menschen. Auslöser für den Nagelpilz sind Fadenpilze, sogenannte Trichophyten. Mit den beliebten Speisepilzen haben diese Pilze nichts zu tun. Nagelpilz tritt häufiger an Fussnägeln als an Fingernägeln auf. Bei Nagelpilzinfektionen der Füsse liegt oft auch eine Fusspilzerkrankung vor. Von der Haut gelangen die Pilze unter günstigen Voraussetzungen, zum Beispiel bei vorliegenden Verletzungen, schnell in die Nägel. Typische Symptome sind:

  • weisse, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen der Nägel
  • Schuppung unterhalb des Nagels
  • Verdickung des Nagels
  • Abhebung der Nagelplatte

In den meisten Fällen sind nicht alle Nägel gleichermassen betroffen. Zunächst wird die Pilzinfektion an den äusseren Zehen, dem grossen und dem kleinen Zehennagel, sichtbar. Onychomykosen werden entsprechend des Fortschritts der Nagelschädigung in drei Stufen eingeteilt.

  • Stufe 1: Der Nagel verliert seinen Glanz. Erste gelbliche bis bräunliche Verfärbungen werden sichtbar. Leichter Juckreiz tritt auf.
  • Stufe 2: Weisse, graue oder bräunliche, nicht zu entfernende Flecken treten auf. Ein unangenehmer Geruch wird wahrgenommen. Der Juckreiz nimmt zu.
  • Stufe 3: Der Nagel beginnt, sich zu zersetzen. An weiteren Nägeln werden Veränderungen sichtbar. Der Juckreiz wird stärker, Schmerzen treten auf.

2. Beginne die Behandlung schnell

Wenn du erste Anzeichen für einen Nagelpilz bemerkst, zögere nicht und beginne gleich mit der Therapie. Empfohlen wird, einen Arzt aufzusuchen. Er kann durch sorgfältige Betrachtung und durch mikroskopische Untersuchungen feststellen, ob wirklich ein Pilz die Veränderung der Nägel verursacht oder ob eine andere Erkrankung dahinter steckt. Die Schuppenflechte und andere Hautkrankheiten können ähnliche Symptome auslösen.

Du willst Zeit sparen und ohne Arztbesuch die Behandlung mit frei verkäuflichen Mitteln aus der Apotheke beginnen? Das ist keine gute Idee. Ohne die sichere Diagnose und die Auswahl wirksamer Medikamente kann es passieren, dass die Anwendung vergeblich ist. Das heisst, der Pilz verbreitet sich weiter, du hast wertvolle Zeit verstreichen lassen und Geld für die falschen Medikamente ausgegeben.

3. Beachte die Voraussetzungen für die innerliche oder äusserliche Anwendung von Medikamenten

Je nachdem, wie weit der Nagelpilz fortgeschritten ist, wird dein Arzt die Therapie planen. Zur äusserlichen Behandlung stehen Nagellacke, Tinkturen und Salben zur Verfügung. Diese sind zum Teil frei verkäuflich in der Apotheke erhältlich. Die äusserliche Behandlung kann nur zum Erfolg führen, wenn lediglich ein kleiner Teil eines einzigen Nagels die typischen Verfärbungen zeigt. Sobald die Nagelwurzel betroffen ist oder die Pilzinfektion an mehreren Nägeln auftritt, reicht das nicht mehr aus. Bei Symptomen der Infektionsstufen 2 und 3 muss gleichzeitig eine Tablettentherapie erfolgen. Die Kombination aus Tabletten und Salben, Tinkturen oder Lacken hat sich vielfach bewährt. Informiere deinen Arzt vor der Tabletteneinnahme über eventuell bestehende Lebererkrankungen. Übrigens, bei Kindern wird die rein äusserliche Therapie bevorzugt. Kinder haben dünnere Nägel, sodass die Behandlung mit Cremes, Salben, Nagellacken und Tinkturen schneller zur Pilzfreiheit führen kann.

4. Schleife die Nägel vor dem Auftragen von Lacken und Tinkturen sorgfältig ab

Vor dem Auftragen von Lack und Tinkturen müssen die Nägel mit beiliegenden Nagelfeilen gefeilt werden. Dadurch wird erkranktes Nagelmaterial entfernt und das Eindringen der Wirkstoffe unterstützt. Die Anwendung ist entsprechend der Packungsbeilage in regelmässigen Abständen zu wiederholen. Die Feilen dürfen nur einmal verwendet werden und müssen dann sicher entsorgt werden. Hautärzte und Fusspfleger verfügen über spezielle Geräte zum Abschleifen der Fussnägel. Damit kann betroffenes Nagelmaterial an schlecht erreichbaren Stellen behandelt werden und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Nach dem Abschleifen werden Lacke oder Tinkturen gleichmässig aufgetragen. Richte dich genau nach der Anweisung auf der Packungsbeilage.

Hinweis: Immer mehr Hautärzte bieten die Nagelpilzbehandlung mit Laser an. So verlockend das Angebot auch scheint, die Studienlage zu dieser Therapie ist noch unklar. Pilzsporen überstehen selbst hohe Temperaturen unbeschadet.

5. Vertraue nicht auf Hausmittel

Hast du schon einmal gehört, dass verschiedene Heilkräuter, Teebaumöl oder Essig gegen Nagelpilz helfen sollen? Diese Hausmittel sind nicht nur unwirksam, sie können das Leiden sogar verschlimmern. Pilzerkrankungen verbreiten sich ohne gezielte Bekämpfung der Ursache schnell. Ehe du dich versiehst, sind weitere Nägel betroffen.

6. Schütze dich vor einem Rückfall

Beende die Therapie erst, wenn die Pilzinfektion wirklich beseitigt ist. Wer die Therapie zu früh beendet, riskiert eine erneute Ausbreitung der Erreger. Bei einer weiteren Infektion müssen die Wirkstoffkonzentrationen oft deutlich erhöht werden.

7. Beachte unsere Tipps zur Vorbeugung

Vorbeugen ist besser als Heilen! Wiege dich nicht in Sicherheit, wenn die Behandlung erfolgreich verlaufen ist. Jetzt heisst es, einem Rückfall effektiv vorzubeugen.

  • Desinfiziere wöchentlich alle Schuhe in deinem Haushalt.
  • Trockne deine Füsse nach dem Duschen sorgfältig ab. Achte auf die Zwischenräume zwischen den Zehen.
  • Wasche Handtücher und Waschlappen regelmässig bei 60 Grad.
  • Reinige die Fliesen im Bad gründlich.
  • Laufe nicht barfuss durch die Wohnung.
  • Sei vorsichtig in Schwimmbädern, Turnhallen, Umkleideräumen und Gemeinschaftsduschen. Laufe dort niemals barfuss.
  • Wähle bequemes Schuhwerk. Zu enge Schuhe und das tägliche Tragen von Turnschuhen gehören zu den Risikofaktoren.
  • Achte auf die Gesundheit deiner Füsse. Pflege deine Fingernägel und Fussnägel regelmässig.

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