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Nagelöl: Das beliebte Pflegeprodukt für gesunde Finger- und Fussnägel

Nagelöl: Das beliebte Pflegeprodukt für gesunde Finger- und Fussnägel

Es pflegt, spendet Feuchtigkeit und trägt zur langfristigen Schönheit der Nägel bei: Nagelöl. Wer sich regelmässig eine pflegende Kur mit hochwertigen Ölen gönnt, tut also nicht nur etwas für die Optik seiner Hände. Mit der Anwendung von Nagelöl leistest du zugleich einen Beitrag dafür, die Widerstandskraft und Elastizität deiner Nägel zu erhöhen. Welche Produkte sich am besten dafür eignen und wie du Nagelöle korrekt anwendest, liest du hier.

Was versteht man unter Nagelöl?

Pflanzliche Öle eignen sich nicht nur für die Küche, sondern finden seit jeher Anwendung in der Schönheitspflege. Dabei ist das Öl als ein beliebtes Hausmittel bekannt, um Hände und Nägel zu pflegen, Finger- und Fussnägel zu regenerieren und die Stabilität der Oberfläche zu erhöhen. Ob herkömmliches Kokos- oder Olivenöl, das du auch für deine Speisen verwendest oder spezielle Nagelölprodukte, die du beispielsweise in der Drogerie findest – beides ist möglich.

Welche Eigenschaften hat Nagelöl?

Alle Nagelölprodukte bieten zwei wesentliche Vorteile: Sie versorgen deine Nägel mit Feuchtigkeit und Nährstoffen, um brüchigen Nägeln entgegenzuwirken, und sie werten sie optisch auf. Welche Eigenschaften Nagelölprodukte jedoch im Einzelnen aufweisen, hängt ganz von den Inhaltsstoffen ab. Kokosöl ist beispielsweise für seine feuchtigkeitsspendende Wirkung bekannt, so dass deine Nägel geschmeidiger wirken. Mandelöl hingegen unterstützt die Keratinschicht der Nagelhaut, um dein Nagelbett nachhaltig zu stärken. Spezielle Nagelöle, die du heute auf dem Markt findest, stellen eine Mischung verschiedener Öle dar, um das Ergebnis zu optimieren. Es ist aber auch möglich, sich eine eigene Kur aus seinen Lieblingsölen zu mischen.

Welche Produkte eignen sich für das Nagelbett?

Wenn du auf der Suche nach einem passenden Nagelpflegeöl bist, stehen dir beispielsweise folgende Produkte zur Auswahl:

  • Arganöl: desinfizierend und antioxidativ
  • Avocadoöl: trägt zur Geschmeidigkeit der Nägel bei, glättet die Oberfläche, ist gut verträglich (für alle Nageltypen geeignet)
  • Kokosöl: spendet Feuchtigkeit, pflegt zugleich die Haut von Händen und Füssen
  • Mandelöl: unterstützt die Keratinbildung, festigt die Nagelhaut und Nagelstruktur und duftet besonders angenehm
  • Jojobaöl: glättet und schützt die Nägel
  • Olivenöl: bewährtes Hausmittel, spendet Feuchtigkeit, in fast jedem Haushalt vorhanden
  • Rizinusöl: stärkt die Nagelhaut, schenkt eine frische Optik

Grundsätzlich ist es möglich, sich für eines der aufgelisteten Öle zu entscheiden, wenn du diese ohnehin als Haarpflege oder zum Kochen nutzt. Suchst du speziell für Fingernägel hergestellte Produkte, angereichert mit weiteren Inhaltsstoffen (zum Beispiel Panthenol), findest du diese in der Kosmetikabteilung einer Drogerie und auch in Apotheken.

Wie funktioniert die Anwendung von Nagelpflegeöl?

Ob als vorbeugende Pflege oder um kaputte Nägel zu regenerieren: Die Anwendung von Nagelöl ist simpel, denn prinzipiell genügt es, Fuss- und Fingernägel mit den Produkten einzuschmieren, wie du es auch mit deiner Handcreme machst. Bedenke, dass nicht alle Öle sofort einziehen, so dass deine Nägel einige Zeit mit einer Fettschicht behaftet bleiben. Möchtest du dir eine regelmässige Kur gönnen, um die Hornschicht zu stärken und strapazierte, splissige Nägel zu regenerieren, gönne ihnen ein Nagelöl-Bad. Das bedeutet: Tauche die Nägel ganz in Öl ein und lasse dieses für drei bis fünf Minuten einziehen. Um die Wirkung zu optimieren, wasche das Öl nicht ab, sondern tupfe deine Finger mit einem trockenen Tuch ab. Ölreste wendest du ganz einfach auf der Haut oder im Haar an.

Wie oft wird Nagelöl auf die Nagelhaut aufgetragen?

Kaufst du ein Nagelpflegeöl in der Drogerie oder nach der Maniküre bei deiner Kosmetikerin, halte dich grundsätzlich an die Empfehlung der Experten. In der Regel hängt die Anwendungshäufigkeit vom Ausgangszustand deiner Nägel ab. Wer unter besonders brüchigen Nägeln leidet, für den empfiehlt sich eine regelmässige Anwendung – am besten mehrmals die Woche. Hast du von Natur aus starke und geschmeidige Nägel, gönne dir zwei- bis dreimal im Monat etwas Öl für Finger- und Fussnägel, um die Langlebigkeit zu unterstützen. Trotz der allgemeinen Empfehlung gilt: Teste eine Kur mit Nagelöl über einen längeren Zeitraum, um deine persönliche Balance zu finden.

Wann sollte man Nagelöl auftragen?

Wer sich die Fingernägel regelmässig lackiert und die Farbe mit Nagellackentferner beseitigt, riskiert auf Dauer brüchige Nägel. Obwohl heute viele Produkte auf dem Markt fast ohne schädliche Inhaltsstoffe hergestellt werden, setzen wir unsere Nägel auch anderen Umwelteinflüssen aus. Ständiges Desinfizieren der Hände trocknet deine Fingernägel auf Dauer zusätzlich aus. Trage also das Nagelöl beispielsweise auf, wenn du dir am nächsten Tag die Nägel lackierst. So stattest du das Nagelbett mit einem schützenden Fettfilm aus.

Was gibt es bei der Verwendung von Nagelöl zu beachten?

Achte auf hochwertige Produkte, wenn du ein Nagelöl kaufst und säubere deine Hände vor der Anwendung, damit das Öl seine Wirkung entfaltet. Weitere Tipps: Verzichte auf alkoholhaltige Pflegeprodukte für die Nägel, denn diese entziehen Feuchtigkeit. Wenn du Nagelöl verwendest, kippe keine Reste in den Abfluss, sondern sauge diese mit Lappen oder Tüchern auf. Andernfalls kommt es zu Ablagerungen im Abfluss.

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